Kornsturm

– Funkenhauptquartier und Museum der Rote Funken –

Der Kornsturm wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet. Mit seinen 1,70 Meter dicken Mauern und den Resten der alten Stadtmauer mit Wehrgang dient er heute als Hauptqurtier und Museum der Rote Funken.

Die Bezeichnung Kornsturm rührt nicht – etwa wie man vermuten könnte – daher, dass hier Getreide gespeichert wurde. Vielmehr wohnte zur Zeit seiner Errichtung eine Familie Korns, eine alte Handwerkerfamilie, in der Nähe, nach der der Turm seinen Namen bekommen hat. Der Graben davor hat heute noch den Namen „Goldener Wall“ oder „Goldene Kull“.

Neben dem Kornsturm lag ein kleines Tor, das 1467 als die „goldene Pforte“ erwähnt wird. Die zum Turm führende Gasse, die jetzige Brunostraße, hatte den Namen Goldgasse. Im Mittelalter wohnten hier auch Goldschmiede, doch ist nicht anzunehmen, dass sie zu der Bezeichnung geführt haben. Nach einer Vermutung soll in der Gasse die Ratinger Münzstätte gelegen haben, doch auch hierfür gibt es keine sicheren Beweise.

Textquelle u.a. www.ratingen.de

So finden Sie das Funken-Hauptquartier im Ratinger Kornsturm:

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